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Pressemitteilung

 

Erlanger Mittelstand hat seine Führungspitze gewählt

Christian Nowak als Vorsitzender bestätigt

„Erlanger Perspektiven für den Mittelstand“, dieses Thema mobilisierte die Mitglieder des Erlanger Kreisverbandes der Mittelstandsunion in der CSU zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung. Bevor Wirtschaftsreferent Konrad Beugel als Gast über dieses Thema referierte, stand die Neuwahl des Vorstands an. Der Wahlausschuss unter der Leitung des Referenten hatte ein relatives einfaches Amt:

Christian Nowak hatte nach Überzeugung der Mitglieder seine Funktion als Vorsitzender in den letzten zwei Jahren wieder erfüllt. Er wurde nach einem beeindruckenden Rechenschaftsbericht - bereits zum vierten Mal- einstimmig wieder gewählt. Als Stellvertreter ebenso bestätigt wurden: Angelika Balleis und Georg König und Renate Lüttgens.
Neu gewählt wurde Michael Pickel, der bisher als Schriftführer fungierte.

Wilfred Kopper, der die Öffentlichkeitsarbeit bisher schon erfolgreich wahrnahm, wurde als Schriftführer wieder und Dr. Robert Pfeffer neu für dieses Amt bestimmt. Als bewährter Schatzmeister fungiert weiterhin Max Strucks.
 

Bei den Beisitzern gab es nur wenige Veränderungen:
Sabine Dreyer-Hösle, Dieter
Gumprecht, Roswitha Nasdal, Martina Vorrat, Holger Wilpert und Dieter Wohlfahrt
wurden in ihrem Amt bestätigt, während
Andreas Redl neu hinzu gewählt wurde.

Christian Nowk dankte dem bisherigen Beisitzer Josef Gahn für seine langjährige Unterstützung im Beirat.
Als Kassenprüfer wurden Wilhelm Merz und
Ludwig Webersberger neu gewählt.

In seinem Impulsreferat „Erlanger Perspektiven für den Mittelstand“ hob Wirtschaftsreferent Konrad Beugel hervor, dass die Arbeitsagentur für die Stadt Erlangen per September 2008 einen neuen historischen Höchststand von 80.519 (September 2005 knapp 73.000) sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse vermeldete, so viel wie noch nie. Mit einer Arbeitslosenquote im April von nur 4,4% sei Erlangen die beste aller deutscher Großstädte. Am Ausbildungsstellenmarkt gehen seit Jahresanfang Stellen und Bewerberzahlen zwar zurück, es gebe aber immer noch mehr Stellen als Bewerber. Er dankte deshalb den mittelständischen Betrieben, die sich in den letzten Jahren in der Ausbildung außerordentlich stark engagiert haben. Im Hinblick auf die Lage des Erlanger Einzelhandels berichtete er von einem aktuell Leerstand bei 32 Geschäften in der Innenstadt (Quote 3,6% ohne Grande Galerie). Eine aktuelle Untersuchung habe bestätigt, dass die Erlanger Arcaden Umsatz in die Stadt brachten. Die ebenfalls festgestellte Umsatzverlagerung z.B. aus der Altstadt habe aber ihre Ursache in einem Rückgang der dortigen Frequenzen. Unter dem Strich haben aber die Arcaden Erlangen noch vorne gebrach. Es stelle sich die frage, wo Erlangen stehen würde, wenn es die Arcaden nicht gäbe.

Der Stadthaushalt 2009 wurde mit einem Investitionsvolumen von 49 Mio. € genehmigt. Darin enthalten sind große Investitionsmaßnahmen, wie z.B. Schulsanierung, Palais- Stutterheim, Röthelheimbad, Neubau Kindergarten Eltersdorf, Umbau der Goethestraße/ Heuwaagstraße, die den Verkehr und Einzelhandel in der 2.Jahreshälfte sehr belasten werden.

Wegen stabiler Steuereinnahmen müsse über eine HH-Sperre ist wie anderorts nicht zu diskutiert werden. Dies sei ein Signal an die Handwerkerschaft, dass keine der im HH beschlossenen Maßnahmen in 2009 verschoben oder zurückgestellt werden müssen. Aus dem Konjunkturpaket habe sich die Stadt mehr erhofft. Bei den Vergaben seien zur Beschleunigung von Investitionen für zwei Jahre neue Vergabegrenzen festgesetzt worden; bei Bauleistungen gelte für beschränkte Ausschreibungen
1 Mio. € und bei freihändiger Vergabe 100.000 €. Ob dies dazu führe, dass das örtliche Handwerk besser zum Zuge kommt als bisher, bleibe abzuwarten. Er würde es sehr bedauern, wenn von dem großen und im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesteigerten Investitionsvolumen aus dem städtischen Haushalt nur wenig bei den Erlanger Handwerkern ankommen würde. Im Hinblick auf die Gewerbeflächen berichtete er über eine Büroleerstandsquote von knapp über 1%.

Die beiden Gründerzentren IGZ und IZMP haben mit 93% bzw. 100% Belegung sehr hohe Auslastungsquoten. Die Fa. AREVA baue derzeit die Belegschaft deutlich auf. Von großer Bedeutung sei für die Stadt die Ausweisung neuer Gewerbeflächen wie z.B. in Tennenlohe. Andernfalls könne Erlangen für das Wachstum von Betrieben und Beschäftigung keine Angebote machen kann, was zu Abwanderungen führen würde.

Kontakt: Christian Nowak, Tel. 09131/301222

 

                                                     
                             
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 Copyright: Ing. Wilfred Kopper 91056 Erlangen, Dreibergstr. 2
  Stand: 27.03.2017.
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