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Pressemitteilung Glasfaser- Netzte

Ausbau des Glasfasernetzes in ganz Erlangen ist vordringlich

Erlangen ist ein herausragender Wirtschaftsstandort mit überregionaler Ausstrahlung über die Europäische Metropolregion Nürnberg hinaus. Die Stadt ist deshalb zu Recht mit Spitzenpositionen in zahlreichen Rankings ausgezeichnet. Ein Grund ist die hervorragende Infrastruktur für Unternehmen und universitäre Einrichtungen u.a. durch schnelle Internetverbindung durch Breitbandversorgung mit einem Hochgeschwindigkeitsnetz, wie es das Glasfasernetz bietet. Dies gilt der jedoch nicht flächendeckend und in allen Stadtgebieten.

Grundsätzlich ist die Breitbandversorgung  ein zentraler Standortfaktor. Es ist unverzichtbarer Teil einer Basis-Infrastruktur zur Stärkung ihrer Wettbewerbs- und Konkurrenzfähigkeit auch und gerade für Klein- und Mittelbetriebe, vor allem im Dienstleistungsbereich. Denn nur ein Hochgeschwindigkeitsnetz bietet gewerblichen Unternehmen und Freiberuflern effiziente Möglichkeiten der Informationsbeschaffung. Das betrifft alle zentrale Geschäftsprozesse und eCommerce-Anwendungen, wie die Einbindung in die Kunden-Lieferantenkette und Kommunikation, den Informationsabgleich und die Aktualisierungen von Daten und Softwareprogrammen mit Geschäftspartnern und Forschungseinrichtungen, der Datenaustausch mit Behörden, wie z.B. Verwaltungen, Finanzämtern, Sozialversicherung und Krankenkassen, den Online-Kontakt mit Medien in Echtzeit sowie den zeitnahen Online-Zahlungsverkehr weltweit. Es ist damit heute ein unverzichtbares Instrument für die Vermarktung des eigenen Unternehmens z.B. durch Firmenpräsentation auf der  Homepage und den Absatz eigener Produkte und Dienstleistungen. Schnelle Netze sind auch im Wettbewerb um Fachkräfte eine essentielle Voraussetzung zur Sicherung und Einrichtung zukunftsorientierter  Arbeitsplätze nicht zuletzt für internetbasiertes eWork sowie zur Schaffung von Bildungsmöglichkeiten.

Unternehmen machen deshalb ihre Standortentscheidung nicht mehr allein vom Angebot an klassischer Infrastruktur abhängig, sondern auch von der Verfügbarkeit eines schnellen Internetzugangs. Gemeinden ohne schnellen Breitbandanschluss werden sich nicht nur mit Neuansiedlungen schwer tun, sie müssen vielmehr mit Abwanderungen rechnen. Unternehmen erwarten deshalb diese Infrastruktur als Standardleistung der Kommune. Bei der Planung und Entwicklung neuer Gewerbegebiete muss deshalb die Breitbanderschließung unbedingt berücksichtigt werden

Von einem Hochgeschwindigkeitsnetz profitieren damit nicht nur Unternehmen durch gesteigerte Effizienz, sondern auch Hausbesitzer durch eine Wertsteigerung Ihrer Immobile bei Vermietung und Verkauf und nicht zuletzt Kommunen durch Sicherung und Steigerung der Gemeindesteuern sowie der Attraktivität der Standorts. Dem gegenüber steht eine einmalige Investition ohne hohen Anfall von Folgekosten durch Wartung und Instandhaltung.

In Erlangen wurde bereits 1996 durch die Erlanger Stadtwerke und M-Net der Startschuss zur Einrichtung eines Hochgeschwindigkeitsnetzes mit Glasfaser gegeben. Aus Kostengründen wurden vor allem Großbetriebe, die Universität und Forschungseinrichtungen sowie Wohnblocks mit vielen Einheiten erschlossen und angebunden. Leider wurde dieses Vorhaben zur flächendeckenden Erschließung auch in den anderen Stadtbereichen im Jahre 2010 nicht fortgesetzt, weil sich im Stadtrat für die Übernahme der Kosten dieser wichtigen Infrastrukturmaßnahme von ca. 4 Mio. Euro bis 2016, d.h. ca. 700000€/Jahr,  keine Mehrheit fand. Eine Aktion der Telekom 2011, dieses Vorhaben auf „eigene Rechnung“ umzusetzen, scheiterte aus verschiedenen Gründen. Damit bleiben in Erlangen Stadtteile, teilweise auch mit anliegenden Klein- und Mittelbetrieben, vom Hochgeschwindigkeitsnetz abgehängt. Die Internetnutzer der dortigen DSL-Anschlüsse erhalten manchmal nur 2,5% der bezahlten Geschwindigkeit, wie z.B. in der Pommernstraße-Nord.

Alle Erlanger sowie jedes Unternehmen sollten aber Zugang zu modernen Breitband-Netzen haben. Immer mehr Kommunen nehmen diese Herausforderung als neue Aufgabe einer nachhaltigen Daseinsvorsorge an. Denn eine gleichmäßige und gleichwertige Internetvernetzung in der ganzen Stadt auf aktuellem Stand der Technik ist für Unternehmen und Bürger die notwendige Voraussetzung, den Wirtschaftsstandort für die Herausforderungen der Wissensgesellschaft fit zu machen.

Deshalb ist der Stadtrat aufgefordert Prioritäten zu setzen und diesem Projekt Vorrang einzuräumen.

Erlangen, Juni 2012

Christian Nowak

                                                     
                             
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  Stand: 27.03.2017.
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